Wann rentiert sich der Einsatz von Brennstoffzellenheizungen?

Mit dem Gedanken, sich eine Brennstoffzellenheizung anzuschaffen, ergeben sich zahlreiche Fragen, wenn Sie von einer herkömmlichen Heizungsanlage auf eine Brennstoffzellenheizung umrüsten möchten. Zu den wichtigsten gehören sicherlich die Fragen „Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit aus?“ und „Wann rentiert sich der Einsatz einer Brennstoffzellenheizung?“.

Als Experte und Marktführer auf dem Gebiet der Brennstoffzellenheizung möchte Sie die EW Energy World in all diesen Fragen bestmöglich unterstützen. Deswegen ist zunächst wichtig zu verstehen, dass es keine pauschale Antwort auf sämtliche Fragen rund um eine KWK-Anlage gibt, die auf jeden Anwendungsfall gleichermaßen zutrifft. Die grundsätzliche Entscheidung pro oder contra Brennstoffzellenheizung ist immer eine individuelle, die nur anhand einer Kosten-Nutzen-Analyse – also einer Wirtschaftlichkeitsprüfung – erfolgen kann. Als Ihr kompetenter Dienstleister führen wir diese gemeinsam mit Ihnen passend für Ihr Gebäude durch. Dadurch können wir die Wirtschaftlichkeit ermitteln und eine Einschätzung geben, wann sich der Einsatz der stromerzeugenden Heizung rentiert. Nachstehend erklären wir Ihnen beispielhaft, welche Faktoren für die Rentabilität einer Brennstoffzellenheizung eine maßgebliche Rolle spielen.

Brennstoffzellenheizung: der Weg zur Rentabilität

Die Wirtschaftlichkeit einer Brennstoffzellenheizung muss in Relation zum aktuell vorhandenen Heizsystem gestellt werden. Die jährlich anfallenden Heiz- und Stromkosten des (in der Regel) konventionellen Energiebezugs werden mit den Gesamtkosten der Brennstoffzellenheizung verglichen, die sich aus Anschaffungskosten, Betriebskosten und Vergütungen ergeben. Daraus entwickelt sich dann über die Jahre ebenfalls eine mögliche Amortisation, die abhängig von der Auslastung und Nutzung der KWK-Anlage, des Zustands des Gebäudes und vielen anderen Faktoren ist.

Die Anschaffungskosten für die Brennstoffzellenheizung liegen durchschnittlich zwischen 10.000 bis 25.000 Euro, zzgl. des Spitzenlastbrenners, welcher in der Lieferung enthalten ist. Essenziell ist ebenfalls ein Gasanschluss, der teurer ausfallen kann, wenn die nächstmögliche Gasleitung weiter entfernt liegt. Zusätzlich fallen entsprechende Kosten für jeweils den Wasserabfluss, den Abzug, Wechselrichter und eventuell auch Puffer- und Stromspeicher an. Ebenfalls berücksichtigt werden müssen individuelle Kosten für die Montage, Installation und Inbetriebnahme. So können sich die Gesamtkosten für die KWK-Anlage inklusive Spitzenlastbrenner in der Regel auf 25.000 bis 56.000 Euro belaufen. Hinzu kommen Kosten für das Erdgas, das für den Betrieb der Anlage benötigt wird, den Betrieb des Spitzenlastbrenners zur Deckung des weiteren Wärmebedarfs sowie Wartungen.

Dementgegen stehen Förderungen und Vergünstigungen, die sich durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ergeben und für verschiedene Brennstoffzellenheizungen beantragt werden können. Zudem greift das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, durch das sowohl selbst genutzter als auch in das öffentliche Stromnetz eingespeister Strom vergütet werden. Des Weiteren kann die Energiesteuer für den Gasverbrauch der Brennstoffzellenheizung zurückerstattet werden. Auch regionale Förderungen sind je nach Bundesland möglich.

Entscheidend: Bedarf an Strom und Warmwasser

Ob eine Brennstoffzellenheizung wirtschaftlich ist und sich rentieren wird, ist in Bezug zu den Gesamt- und Betriebskosten abhängig vom Zustand und der Größe des Hauses, dem Stromverbrauch sowie dem Warmwasserbedarf und ob bereits ein Erdgasanschluss vorhanden ist. In der Regel decken Brennstoffzellenheizungen den Grundbedarf an Wärme und Strom ab. Da die Wärme- und Stromerzeugung miteinander korrelieren, eignet sich eine Brennstoffzellenheizung für Nutzer, die über einen ganzjährigen Wärmebedarf – für die Heizung sowie die Warmwasserbereitung – und auch einen nicht zu niedrigen Stromverbrauch verfügen. Denn der Eigenverbrauch des Stroms ist generell wirtschaftlicher als die Stromvergütung durch Einspeisung. Grundsätzlich lässt sich darauf basierend sagen, dass eine höhere Nutzung und Auslastung im Verhältnis zum Zustand und der Größe des Gebäudes, die Grundlage dafür ist, dass sich eine Brennstoffzellenheizung rentieren und über die Jahre ebenfalls auch amortisieren wird.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Frage nach der Rentabilität der Brennstoffzellenheizung individuell, denn Sie sehen, dass es nahezu illusorisch ist, eine pauschale Aussage zur Wirtschaftlichkeit zu treffen. Wir stellen gerne für Sie persönlich eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf und werden Sie anhand der Wirtschaftlichkeitsprüfung beraten. Auf dieser Basis können wir besprechen ob und welche stromerzeugende Heizung sich für Sie rentiert und ob bzw. wann sich diese auch voraussichtlich amortisieren wird. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!