Brennstoffzellenheizung: die Förderung

Brennstoffzellenheizungen sind in der Anschaffung im Verhältnis zu anderen Heizsystemen zunächst sehr teuer. Bei einer hohen Auslastung amortisiert sich der Anschaffungswert nach einigen Jahren. Es bestehen zudem zahlreiche Förder- bzw. Finanzierungsmöglichkeiten für Brennstoffzellenheizungen, da sie zu den emissionsärmsten und energieeffizientesten Heizlösungen gehören. Bis zu 40 % Energiekosten werden im Verhältnis zu einem konventionellen Heizsystem und dem Bezug aus dem üblichen Stromnetz eingespart. Zudem sind die CO2-Emissionen um etwa 50 % reduziert. Bis zu 15 Kilowattstunden Strom werden an einem Tag produziert, was den Grundbedarf eines Haushalts deckt. Dadurch werden Sie vom öffentlichen Stromnetz unabhängiger.

Wenn Sie eine KWK-Anlage mit Brennstoffzelle kaufen wollen, lohnt es sich über die verschiedenen Möglichkeiten informiert zu sein. Nachstehend erläutern wir die für eine Brennstoffzellenheizung mögliche Förderung. Gerne können Sie sich auch direkt von den Experten der EW Energy World beraten lassen.

Brennstoffzelle: Förderung durch KfW und BAFA

Die KfW-Bank bietet im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ Investitionszuschüsse für Brennstoffzellenheizungen. Anträge stellen können Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern oder von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften. Gefördert werden Brennstoffzellensysteme mit einer elektrischen Leistung von mindestens Pel = 0,25 kWel bis maximal Pel = 5,0 kWel. Der Zuschuss beinhaltet einen Festbetrag sowie einen leistungsabhängigen Betrag je angefangener 100 Wel. Insgesamt werden bis zu 40 % der förderfähigen Kosten bezuschusst.

Die Zuschüsse werden nur ausgezahlt, wenn die Brennstoffzellenheizung in die Wärme- und Stromversorgung eingebunden wird und die Anlage von einem geschulten Installateur eingebaut wurde. Der Gesamtwirkungsgrad der Geräte muss bei mindestens 82 % liegen und der elektrische Wirkungsgrad im Einzelnen muss mindestens 32 % erreichen. Ebenfalls bietet das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) einen einmaligen Zuschuss. Um die Förderung zu erhalten, muss die Anlage auf der Liste der förderfähigen Brennstoffzellenheizgeräte sein.

Stromvergütung durch Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz

Speziell zur Förderung der Stromproduktion vor Ort, gilt das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Überschüssiger, also nicht für den Eigenbedarf genutzter erzeugter Strom, muss vom Netzbetreiber angenommen und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Pro eingespeister Kilowattstunde erhalten die Betreiber laut Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz einen bestimmten Cent-Betrag. Aber auch der selbst verbrauchte Strom wird vergütet. Ebenfalls wird am Jahresende die Energiesteuer für den Gasverbrauch, der durch die Brennstoffzellenheizung entsteht, rückerstattet.

Eine Brennstoffzellenheizung wird sowohl auf Bundes- als auch Landesebene gefördert. So bestehen beispielsweise auch Förderungen der BMVI, Steuervergünstigungen und abhängig vom Bundesland und dem Energieversoger in der Regel weitere Förderungsmöglichkeiten. Gerne besprechen wir in Ihrem individuellen Fall die Möglichkeiten der Förderung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!