Photovoltaik für das Ein- und Mehrfamilienhaus

Eine Photovoltaikanlage kann sowohl auf einem Einfamilienhaus als auch einem Mehrfamilienhaus installiert werden und stellt durch den Eigenverbrauch eine nachhaltige Ergänzung zum konventionellen Strombezug aus der Steckdose dar. Gleichzeitig wird Solarstrom in das öffentliche Netz eingespeist, da Netzbetreiber verpflichtet sind, Strom aus regenerativen Energiequellen anzunehmen. Der Bau einer der üblichen kleinen Photovoltaik-Dachanlagen von Privatleuten unterliegt in der Regel keiner Baugenehmigungspflicht. Einschränkungen können sich im individuellen Fall aber abhängig vom Denkmalschutz oder örtlichen Richtlinien ergeben, beispielsweise aus optischen Gründen, wenn Photovoltaikanlagen in der Stadt nicht erwünscht sind. Manche Häuser sind für eine Installation ebenfalls ungeeignet, da Größe und Ausrichtung nicht passend für die sinnvolle Installation einer Solaranlage sind. Lesen Sie nachstehend weitere relevante Informationen rund um Photovoltaikanlagen im Einfamilienhaus sowie Mehrfamilienhaus. Selbstverständlich beraten Sie die Experten der EW Energy World ebenfalls persönlich für jedes Gebäude individuell.

Photovoltaik im Ein- und Mehrfamilienhaus: Priorität Eigenverbrauch

Für eine Photovoltaikanlage auf einem Ein- oder Mehrfamilienhaus ergeben sich in der Regel kaum Unterschiede in der Installation auf dem Dach. In der Regel wird die Photovoltaikanlage für ein Mehrfamilienhaus etwas größer dimensioniert. Allerdings gelten bei Mehrfamilienhäusern speziellere Anforderungen in der Verwendung und Abrechnung des Stroms.

Der wichtigste Punkt ist bei einem Einfamilienhaus heutzutage der Eigenverbrauch. Doch warum ist das so, obwohl die Einspeisevergütung gilt? Grund dafür sind immer weiter steigende Strompreise, die pro Kilowattstunde doppelt oder dreimal so hoch sind wie die Kosten für eigens produzierten Solarstrom. So erhalten Sie zwar keine hohe Vergütung durch den eingespeisten Strom, sparen aber Kosten durch den geringeren Fremdstrombezug beim Netzbetreiber.

Auch in Mehrfamilienhäusern spielt der Eigenverbrauch eine große Rolle, denn Anlagenbetreiber dürfen Solarstrom anteilig von Mietern (oder Eigentümern, wenn Betreiber und Eigentümer nicht identisch sind) verbrauchen lassen, wenn diese das möchten. Betreiber erhalten dafür eine Förderung. Dies rentiert sich, obwohl eine EEG-Umlage anfällt, da der Erlös dann höher ist, als wenn die einzelne Kilowattstunde in das öffentliche Netz eingespeist worden wäre. Für den Mieter lohnt sich dies ebenfalls, da der Bezugspreis günstiger ist als bei externen Stromanbietern. Bei Photovoltaikanlagen in Mehrfamilienhäusern gilt es zu beachten, dass es notwendig sein kann, jeweils separate Einspeisezähler oder auch einzelne Wechselrichter zu installieren.

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